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Wash Solar
Große Photovoltaikanlage auf einem Hofdach, ein Mitarbeiter reinigt die Modulreihen mit der Lanze

Was ist Anpressdruck?

  • Zu viel Druck kostet die Antireflexschicht. Zu wenig lässt den Film stehen.
  • Die Maschine hält ihn über die ganze Reihe durch, die Hand nicht.
  • Jede Oberfläche bekommt den Druck, den sie verträgt.

Die Kraft, mit der das Werkzeug auf der Fläche liegt

Anpressdruck ist die Kraft, mit der ein Reinigungswerkzeug gegen die Oberfläche gedrückt wird. Auf der Photovoltaikanlage ist das die Walze des Roboters auf dem Glas, auf dem Ziegeldach der Strahl der Lanze. Der Begriff klingt technisch und beschreibt in Wahrheit die wichtigste Entscheidung des ganzen Arbeitsgangs.

Denn er lässt sich in beide Richtungen falsch wählen. Frisch nass sieht beides gut aus. Der Unterschied zeigt sich erst Monate später.

Was zu viel Druck anrichtet

Das Deckglas eines Moduls ist gehärtet und trägt außen eine dünne Antireflexschicht. Sie sorgt dafür, dass weniger Licht am Glas abprallt und mehr in der Zelle ankommt. Diese Schicht ist dünner als ein Haar. Wer mit hartem Werkzeug und viel Kraft darüber geht, trägt sie ab. Der Ertrag sinkt dauerhaft, und zwar an einer Anlage, die frisch geputzt aussieht.

Dazu kommen feine Kratzer. Sie streuen das Licht und geben Staub und Feuchtigkeit mehr Halt als eine glatte Fläche. Auf dem Ziegeldach gilt dasselbe eine Nummer gröber. Zu hoher Druck nimmt die Deckschicht mit, danach saugt sich der Ziegel voll und Flechten finden schneller wieder Halt als vorher.

Was zu wenig Druck übrig lässt

Der andere Fehler kostet kein Material, dafür das Ergebnis. Liegt die Walze zu locker auf, schwimmt sie auf dem Wasserfilm und berührt das Glas kaum. Grober Schmutz geht dabei ab, der feine, fest anhaftende Film bleibt liegen. Von unten wirkt die Anlage sauber, das Licht kommt trotzdem nicht durch.

Solche Arbeitsgänge sind der Grund, warum mancher Betreiber sagt, eine Reinigung bringe ohnehin nichts. Gemessen hat er einen Durchgang, der die Fläche nur nass gemacht hat.

Wie der richtige Druck zustande kommt

Richtig ist der Druck, den die Oberfläche verträgt und den der Belag verlangt. Das ist keine feste Zahl, sondern eine Entscheidung vor Ort. Wie alt ist das Glas, wie fest sitzt der Schmutz, wie steht die Fläche. Deshalb schauen wir vorher nach, gern aus der Luft, bevor überhaupt etwas nass wird.

Bei der Ausführung hilft die Maschine. Der Waschroboter hält den einmal eingestellten Druck über die ganze Modulreihe durch, vom ersten Meter bis zum letzten. Eine Hand schafft das über Stunden nicht. Gereinigt wird nass, mit reinem Osmosewasser, damit gelöste Partikel abgeschwemmt und nicht unter der Walze über das Glas gezogen werden. Wo der Bewuchs tief sitzt, arbeitet ein biologisch abbaubares Mittel für uns, damit es nicht die Kraft tun muss.

Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.

Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

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