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Wash Solar
Photovoltaikmodule mit hellen Flechtenflecken auf der Glasfläche

Was sind Flechten und warum schaden sie?

  • Flechten sitzen nicht auf dem Ziegel. Sie sitzen darin.
  • Was als grauer Fleck beginnt, endet als undichte Stelle.
  • Wir holen sie herunter, ohne dass jemand über Ihre Ziegel läuft.

Flechten sind keine gewöhnlichen Pflanzen

Eine Flechte ist eine Lebensgemeinschaft aus einem Pilz und einer Alge. Die Alge stellt Zucker her, der Pilz liefert Halt und Feuchtigkeit. Zusammen kommen die beiden mit Bedingungen zurecht, an denen jede Pflanze scheitert: nackter Stein, pralle Sonne, wochenlange Trockenheit. Ein Dach ist für sie deshalb ein guter Ort.

Erkennbar sind sie an flachen, festsitzenden Krusten in Grau, Gelb oder Orange, oft mit gewelltem Rand. Abwischen lassen sie sich nicht. Genau darin liegt der Unterschied zu Moos: Moos liegt als Polster obenauf, die Flechte ist verankert.

Wie sie in den Ziegel hineinwachsen

Ein Dachziegel wirkt geschlossen, ist aber porös. In diese feinen Poren schiebt der Pilz seine Fäden, weil er dort Halt und Feuchtigkeit findet. Zusätzlich geben Flechten Säuren ab, die die Oberfläche angreifen. Was einmal glatt und wasserabweisend war, wird rau und saugfähig.

Die raue Oberfläche hält Wasser fest, statt es ablaufen zu lassen. Damit verbessert die Flechte ihre eigenen Bedingungen und wächst schneller. Auf der Nordseite und im Schatten von Bäumen geht das am zügigsten, dort trocknet der Ziegel nach einem Regen am längsten nicht ab.

Warum der Frost den eigentlichen Schaden macht

Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Sitzt es in einer Pore, die von Flechtenfäden aufgeweitet und dauerhaft feucht gehalten wird, dann sprengt das Eis kleine Teile der Oberfläche ab. Jeder Frostwechsel nimmt eine weitere Schicht mit.

Nach einigen Wintern ist die schützende Deckschicht weg. Der Ziegel saugt sich voll, wird rascher wieder grün und verliert seine Festigkeit. Am Ende steht nicht der Schönheitsfehler, sondern die undichte Stelle. Feuchtigkeit im Dachstuhl fällt oft erst auf, wenn Holz oder Dämmung bereits gelitten haben.

Warum Abwarten teurer wird als Reinigen

Solange die Ziegel unversehrt sind, ist der Bewuchs ein Reinigungsauftrag. Sind sie einmal ausgefroren, ist er eine Dachdeckerrechnung. Zwischen beiden Beträgen liegen Größenordnungen, und der Weg vom einen zum anderen führt über Winter, die ohnehin kommen.

Dazu kommt der Aufwand. Je länger der Bewuchs steht, desto tiefer sitzt er und desto mühsamer geht er herunter. Wer alle paar Jahre reinigen lässt, zahlt jedes Mal weniger als der, der zwanzig Jahre wartet.

Wie wir Flechten vom Dach holen

Zuerst sehen wir uns das Dach an, gern aus der Luft. Die Drohne zeigt in wenigen Minuten, wo der Bewuchs am dichtesten sitzt und ob einzelne Ziegel schon gelitten haben. Danach steht der Festpreis, und zwar vor Arbeitsbeginn.

Gereinigt wird mit Wasser und mit dem Druck, den die Oberfläche verträgt. Auf einer Photovoltaikanlage übernimmt das der Roboter mit gleichmäßigem Anpressdruck und reinem Osmosewasser, auf dem Ziegeldach führt ein Mensch die Lanze. Sitzt der Bewuchs tief in der Pore, kommt ein biologisch abbaubares Mittel dazu, sparsam dosiert und nur dort, wo es nötig ist. Ihr Dach muss dabei niemand betreten.

Sie bekommen Bilder vom Zustand vorher und nachher, dazu eine Einschätzung, wann die nächste Reinigung ansteht.

Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.

Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

Antwort in 24 Stunden · Besichtigung kostenlos · Festpreis vor Beginn